Traumatisiert auf der Flucht

Hilfen für den pädadogischen Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Die sogenannte „Flüchtlingsdebatte“ nimmt zurzeit großen Raum ein, sowohl in den Medien als auch in Gesprächen im privaten Rahmen. Grauenvolle Berichte über gesunkene und überfüllte Boote und dramatische Bilder begegnen uns fast täglich.

 

„Die Flüchtlinge“, hinter diesem Sammelbegriff verbergen sich Menschen und ihre Geschichten, tausende einzelne, ganz persönliche Schicksale. Aus politischer Sicht geht es um Zuständigkeiten, gesetzliche Rahmenbedingungen und die Frage der Unterbringung und Schaffung von Wohnraum.

 

Irgendwann beginnt für die Menschen, die dann hier bei uns angekommen und erstmal in Sicherheit sind so etwas wie Alltag. Dazu gehört auch, dass die Kinder, die zum Teil während der Flucht geboren sind, die miterlebt haben, wie Familienmitglieder, Freunde oder Fremde zu Tode gekommen sind, die selber in Lebensgefahr waren, die möglicherweise Jahre in Angst und Terror gelebt haben und entsprechend traumatisiert sind zu uns in die Kindertageseinrichtungen.

 

Diese Mädchen und Jungen zeigen aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse Verhaltensweisen, die für uns befremdlich bis schockierend sind, die wir kaum verstehen oder nachvollziehen können, und doch müssen wir im Alltag damit umgehen.

 

Die Arbeit mit traumatisierten Kindern stellt zusätzlich zum anspruchsvollen pädagogischen „Tagesgeschäft“ eine besondere Herausforderung dar, sowohl auf professioneller, als auch auf persönlicher Ebene.

 

Um hier gut vorbereitet zu sein und professionell und unterstützend auf Kinder und Eltern eingehen zu können, ist Fachwissen über die Entstehung, die Auswirkungen und den Umgang mit Traumata notwendig und hilfreich.

 

 

 

In dieser Fortbildung werden Inhalte vermittelt wie:

 

  • Grundlagen der Traumapädagogik: Wie sich traumatische Erfahrungen und Erlebnisse auf Gehirn, Persönlichkeit und Verhalten auswirken
  • Möglichkeiten und Grenzen des pädagogischen Umgangs mit traumatisierten Kindern und deren Familien
  • Stabilisierung und Selbstfürsorge für pädagogische Fachkräfte im institutionellen Alltag